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Das neue Oracle Linux
Das bisher von Oracle angebotene Unbreakable Linux wird ab sofort nur noch unter dem Namen Oracle Linux geführt. Doch hinter der schlichten ... (mehr)
Das neue Oracle Linux
06.10.2010Das bisher von Oracle angebotene Unbreakable Linux wird ab sofort nur noch unter dem Namen Oracle Linux geführt. Doch hinter der schlichten Umbenennung steckt nicht nur der deutliche Hinweis auf ein eigenständiges Produkt von Oracle. Sondern auch technisch hat man sich vom bisherigen exakten Klon des Red Hat Enterprise Linux (RHEL) weitest gehend getrennt und Oracle Linux einen eigenen Kernel verpasst, den Unbreakable Enterprise Kernel (http://linux.oracle.com/ULK-ds.pdf), der auf Linux 2.6.32 basiert.
Alle Anwender von Oracle Linux 5 und RHEL 5 können ihr System ab sofort auf den neuen Kernel umstellen (http://public-yum.oracle.com/). Aber keine Angst, mit Oracle Linux liefert das Unternehmen aus dem Silicon Valley auch weiterhin einen Red-Hat-kompatiblen Kernel aus.
Das Oracle den Unbreakable Enterprise Kernel beim Einsatz von Oracle-Software empfiehlt versteht sich von selbst, aber auch die Anwendungen anderer Hersteller sollen laut Oracle auf dem Unbreakable Enterprise Kernel unverändert, allerdings mit höherer Performance und Zuverlässigkeit laufen.
Als Vorzüge des neuen Oracle Linux führt Oracle eine um 75 Prozent höhere Leistung bei der Transaktionsverarbeitung (OLTP-Performance), eine Leistungssteigerung um 200 Prozent bei der Datenübertragung auf Infiniband und einen 137 Prozent schnelleren Zugriff auf SSDs an. Oracle verweist außerdem auf eine höhere Energieeffizienz sowie ein verbessertes Management von Hardwareausfällen und das Erkennen korrumpierter Daten. Oracle Linux sei zudem besonders für große NUMA-Server optimiert.






